Neue Zeiten – Neue Märkte – Alte Geschlechterrollen?

Frauen sind im Staat und im Unternehmen nicht adäquat repräsentiert. Die 1980er Jahre brachten zwar Fortschritte wie die Teilzeitarbeit. Aber trotz vergleichbaren Ausbildungsniveaus haben Frauen schlechtere Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten. Dies wird im Zuge der Internationalisierung der Allianz spürbar, weil nun nach Zusammenschlüssen unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinandertreffen: In Frankreich etwa arbeiten bereits in den 1960er Jahren wesentlich mehr Frauen als in Deutschland und in den einst sozialistischen Staaten waren sogar über 90 Prozent der Frauen vollzeitbeschäftigt.


Im Jahr 2010 startete die Allianz in Deutschland eine Werbekampagne, bei der sie gezielt Frauen als Kundinnen ansprach.

Frauenförderung ist zu einem zentralen Thema in der Gesellschaftspolitik geworden. Im Jahr 2011 hat die Allianz den Anteil von Frauen in Führungspositionen u. a. durch Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf über 25 Prozent in Deutschland und weltweit auf über 30 Prozent erhöht. Frauen und Männer sollen sich nicht mehr zwischen Karriere und Kindern entscheiden müssen. Die Allianz hat erkannt, dass es für sie ein Gewinn ist, wenn sie unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Eigenschaften beschäftigt, kurz: Vielfalt pflegt.